Rota-Therapie ist eine neurophysiologische Behandlungsform mit der Säuglinge, Kinder und Erwachsene behandelt werden.
Anwendungsgebiete sind unter anderem: Zentrale Koordinationsstörung (ZKS), Entwicklungsverzögerungen, Frühgeburten, Schreibabys, asymmetrische Haltungen (z.B. Schiefhals), Neurodermitis, Auffälligkeiten im Sozialverhalten ( z.B. Hyperaktivität, Autismus), Störungen der Sprachentwicklung, Lernschwierigkeiten und Konzentrationsprobleme, Rückenprobleme, spastische Krankheitsbilder ( z.B. MS, Zustand nach Schlaganfall).
Ursache hierfür sind oft tonische Muster (frühkindliche Reaktionen ) in denen sich die Betroffenen unkontrolliert bewegen. Im Sinne der sensorischen Integrationstherapie spricht man von mangelnder Bewegungsdissoziation. Dadurch ist eine gute Koordination im gesamten Muskeltonus nicht möglich. Der Körper befindet sich daher ständig in erhöhter Anspannung, um dies auszugleichen. Die Betroffenen sind erschöpft, was Leistungsdefizite in allen Lebensbereichen zur Folge haben kann ( z.B. Schreibprobleme, ungeschickte Grob-und Feinmotorik, Konzentrationsprobleme).
Die Rota-Therapie besteht aus bestimmten Rotationsübungen ( um alle Körperachsen im Raum) in festgelegten Bewegungsabfolgen, die täglich zu Hause selbstständig durchgeführt werden. Säuglinge und Kleinkinder werden passiv von der Mutter auf dem Schoß bewegt. Große Kinder und Erwachsene führen die Übungen auf dem Boden aus.
Wichtig für den Therapieerfolg ist auch die konsequente Umsetzung in Alltagssituationen.
Rota-Therapie behandelt die Ursache ( tonische Belastung) und beeinflusst dadurch das Symptom ( z.B. Konzentrationsprobleme).
Weitere Info unter www.rota-therapie.de
Bei folgenden Diagnosen: